Unser Auftrag: Die Philanthropie

Die Unterstützung herausragender Talente hat für uns oberste Priorität. Wir begleiten den Anleger beim Ankauf und der Verwaltung der Instrumente, bei der Betreuung und bei der Auswahl der Musiker.

Wer teilt unsere Leidenschaft?

Museen, Stiftungen, Finanzinstitutionen, Unternehmen und private Sammler.

Unser Beirat

Kaufmännische Beratung:

Dr. Bernhard Gröhs (Steuerberater)
Ernst Haupt-Stummer (Werbung)
Bernhard Kerres (Kulturmanager)
Dr. Christian Kuhn (Rechtsanwalt), Vorsitzender

Merito String Instruments Trust (MERITO SIT) gibt Sicherheit

  • Wir beobachten laufend Preisentwicklungen und analysieren den Markt.
  • Wir begleiten den Anleger bei der Instrumentenauswahl, ihrer Dokumentation und Provenienz und bei der Kaufabwicklung.
  • Nach Ankauf berichten wir periodisch über den Zustand des Instruments, sowie über die künstlerische Entwicklung des Musikers.
  • Wir empfehlen Musiker und unterstützen bei der Auswahl.
  • Wir übernehmen die Verwaltung des Instruments: Instandhaltung, Versicherung, Bewertung.

Die rechtliche Struktur

Merito Struktur Merito Struktur

Wer Kunst versteht, versteht es sie zu fördern

Der Anleger ist Eigentümer des Instruments, er hat einen Sachwert und dadurch ein Wertsteigerungspotenzial.

Anlage nur aus Leidenschaft?

Der musikbegeisterte Anleger kauft das Instrument nicht nur aus Freude an der Kunst, sondern auch als Wertanlage.

Merito Info
Merito Info

  1. Renditen in GBP, für Österreich in EUR
  2. Daten für Österreich bis 2013
  3. Geigen: 2,5 % zw. 1900-2012; 4,3% zw. 1850-2008

Quelle: E. Dimson und Ch. Spaenjers (2013), P. Eichholtz, Kathryn Graddy und Philip E. Margolis (2011)

 

MERITO SIT garantiert eine professionelle Unterstützung beim Ankauf und übernimmt die laufende kaufmännische Administration.
Der Anleger hat die Möglichkeit die Entwicklung des Musikers persönlich mitzuerleben und zu begleiten.
Konzertereignisse und Kontakt zum Musiker sind seine „emotionale Dividende“.

Historische Streichinstrumente als Quelle der Inspiration


Der Markt historischer Streichinstrumente

Insgesamt umfasst der Markt etwa 10.000 Instrumente aus dem 17.-19. Jahrhundert (Geigen, Violoncelli und Bratschen). Der Kauf erfolgt hauptsächlich über den privaten Handel. Starke Nachfrage und knappes Angebot treiben den Preis.

Preisbildung der Instrumente

Geigenbauer, Authentizität mit Echtheitszertifikat und Zustand des Instruments sind wesentliche Kriterien der Preisbildung.
Klang und Tonalität werden von renommierten Musikern eingeschätzt.
Provenienz und Eigentümer, mit Biographien und Sammlungsnachweis runden die Preisbildung ab.

Die Geschichte der Geigenbaukunst

Der Geigenbau entwickelte sich ab dem 16. Jahrhundert in Norditalien, wo er von mehreren Familien pionierhaft betrieben wurde. Das wichtigste Zentrum war über Jahrhunderte hinweg Cremona, wo sich die Werkstätten der berühmten Familien Amati, Guarneri und Stradivari befanden. Sie waren Vorbild für den Geigenbau in ganz Europa. Fast alle Fürstenhöfe statteten ihre Musiker mit Instrumenten im italienischen Stil aus.
Frankreich übernahm im späten 18. Jahrhundert die führende Rolle im Geigenbau.

Die Zentren und ihre Geigenbauer

Italien (Blütezeit ab dem 17. Jahrhundert)

Fam. Amati 1520-1740 (Andrea, Antonio, Girolamo, Nicola, Girolamo II)
Giuseppe Guarneri 1698-1744,
Antonio Stradivari 1648-1737
Fam. Ruggeri 1630-1719 (Francesco, Vincenzo)
Carlo Bergonzi 1683-1747
Lorenzo Storioni 1744-1816
Fam. Grancino 1626-1709 (Giovanni, Andrea, Francesco, Gianbattista, Paolo)
Carlo Giuseppe Testore 1665-1738
Gasparo Bertolotti 1540-1609
Giovanni Paolo Maggini 1580-1632
Giovanni Battista Rogeri 1642-1710
Matteo Goffriller 1659-1742
Domenico Montagnana 1686-1750
Fam. Gagliano 1660-1740 (Alessandro, Antonio I+II, Ferdinando, Gaetano, Gennaro, Giovanni, Guiseppe, Nicola)
Valentino Siani 1595-1620
Giovanni Battista Guadagnini 1711-1786
Giovanni Francesco Pressenda 1777-1854
Giuseppe Antonio Rocca 1807-1865

Frankreich (Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert)

Nicolas Lupot 1758-1824
Jean-Baptiste Vuillaume 1798-1875
François Chanot 1788-1825
François Nicolas Voirin 1833-1885

Österreich, Deutschland (Im Wettbewerb mit den italienischen Meistern)

Jakob Stainer 1617-1683
Johann Georg Thir 1710-1781
Franz Geissenhof 1753-1821
Matthias Klotz 1653-1743
Ludwig Neuner 1840-1897

Wertvolle Instrumente gehören in wertvolle Hände

Herausragende Künstler benötigen außergewöhnliche Streichinstrumente.
Erst ein erstklassiges Streichinstrument ermöglicht dem Künstler die volle Entfaltung seines Talents.

Valentin Erben, Violoncello (Matteo Goffriller 1659 Brixen-1742 Venedig)

Raphael Flieder, Violoncello (Giovanni und Francesco Grancino 1637-1709 Mailand/ca.1670-ca.1746 Mailand)

Philip Graham, Violoncello (Giovanni Grancino 1637-1709 Mailand)

Cristina Prats-Costa, Geige (Jean-Baptiste Vuillaume 1798 Mirecourt-1875 Paris)

Eckart Runge, Violoncello (Antonio und Hieronymus Amati, Cremona ca.1555- ca. 1640 und ca. 1556-1630)

Piotr Skweres, Violoncello (Gennaro Gagliano 1700-1770 Neapel)

Valentin Erben, Violoncello (Matteo Goffriller, 1659 Brixen-1742 Venedig)

1945 in Wien geboren. Seine Mutter war Pianistin und sein Vater Amateurgeiger. Sie lehrten ihn, keinen Tag ohne Musik verstreichen zu lassen. Nach vielen interessanten musikalischen Begegnungen hatte er schon in jungen Jahren den Wunsch Cellist zu werden. Er war Gründungsmitglied des Alban Berg Quartetts 1970 bis zu dessen Auflösung im Jahr 2008. Eine Solokarriere als Cellist folgte.
Seit 1971 unterrichtet er an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Er musiziert seit 1990 auf einem außergewöhnlichen Violoncello von Matteo Goffriller aus dem Jahr 1722, das von Pierre Fournier von ca. 1950 – 1970 und Yo-Yo Ma von ca. 1970 – 1990 gespielt wurde. Matteo Goffriller, ein venezianischer Geigenbauer, wurde vor allem durch die herausragende Qualität seiner Celli berühmt. Man nimmt an, dass er in den Werkstätten Carlo Bergonzis und Antonio Stradivaris gearbeitet hat, bevor er sich selbständig machte. Niccolò Paganini spielte auf einer seiner Geigen.

Raphael Flieder, Violoncello (Giovanni und Francesco Grancino 1637-1709 Mailand/ca.1670-ca.1746 Mailand)

1962 in Wien geboren. Raphael Flieder war von 1985 bis 1990 Solocellist des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters und ist seit 1994 Mitglied der Wiener Philharmoniker, wo er seit 1997 als Stimmführer tätig ist. Er spielt zahlreiche Konzerte sowohl als Solist als auch als Kammermusiker.
Er musiziert auf einem außergewöhnlichen Violoncello von den Brüdern Grancino aus ca. 1680, das von Maurice Maréchal von 1949-1964, Claude Starck von 1964-ca.1982 und Angelica May von 1982-2011 gespielt wurde. Giovanni und Francesco Grancino entsprangen einer milaneser Geigenbaufamilie und arbeiteten gemeinsam. Ihre frühen Instrumente waren von Niccolò Amati aus Cremona und ihre späteren Werke von Maestro Antonio Stradivari beeinflusst.

Cristina Prats-Costa, Geige (Jean-Baptiste Vuillaume, 1798 Mirecourt-1875 Paris)

1986 in Ibiza geboren. Sie studierte am Conservatorio Superior de Música del Liceu in Barcelona, an der Guildhall School of Music and Drama und an der Royal Academy of Music in London. Sie war Mitglied in mehreren Orchestern und spielt seit der Gründung des Alauda Quartetts 2011 die 1. Geige.
Sie spielt auf einer außergewöhnlichen Violine von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1861. Der französische Geigenbauer war einer der besten des 19. Jh. und eine zentrale Persönlichkeit des Geigenbaus. Sein Vorbild waren die Cremoneser Meister deren Werke er sammelte und teilweise für Studienzwecke zerlegte, um deren Ideale zu erreichen.

 

Piotr Skweres, Violoncello (Gennaro Gagliano, 1700-1770 Neapel)

1980 in Polen geboren, studierte Cello und Komposition an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Bereits mit zwölf Jahren wurde der Nachwuchs-Cellist an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien in den Vorbereitungslehrgang für Begabte aufgenommen.
Er ist Gründungsmitglied des Apollon Musagete Quartetts im Jahre 2006.
Er musiziert auf einem außergewöhnlichen Violoncello von Gennaro Gagliano aus dem Jahr 1741, das von André Navarra von ca. 1950 – 1988 und Roland Pidoux von ca. 1988 – 2014 gespielt wurde. Der neapolitanische Geigenbauer wurde in eine sehr berühmte wie auch große Geigenbauerfamilie geboren, deren Kunst in den Werkstätten Amatis und Stradivaris ihren Anfang hatte. Die Instrumente von Gennaro Gagliano waren besonders herausragend und er hatte eine prominente Stellung in der Familie.

Philip Graham, Violoncello (Giovanni Grancino, 1637-1709 Mailand)

1990 in Bonn geboren. Philip Graham studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen und bei Prof. Clemens Hagen, dem Cellisten des berühmten Hagen Quartetts, an der Universität Mozarteum in Salzburg. Er gilt als einer der vielseitigsten Cellisten und Musiker seiner Generation. Er ist Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe. Als Kammermusiker, aber auch solistisch kann Graham bereits auf eine äußerst erfolgreiche Karriere zurückblicken. Ein besonders großes Anliegen ist ihm die Neue Musik und die Kammermusik. Er ist Träger verschiedener Stipendien und seit 2015 Mitglied des „Notos Quartett“, einem jungen mehrfach international ausgezeichneten Klavierquartetts.

Eckart Runge, Violoncello (Antonio und Hieronymus Amati, Cremona ca.1555- ca. 1640 und ca. 1556-1630)

1967 in Heidelberg geboren. Seit seiner Gründung 1989 ist Eckart Runge Cellist des Artemis Quartetts, mit dem er weltweit konzertiert. Preise u.a. beim Deutschen Musikwettbewerb, Premio Stradivari Cremona und dem Concours de Genève legten den Grundstein für seine solistische Tätigkeit. Dabei gilt seine große künstlerische Leidenschaft den Grenzgängen zwischen Klassik und Jazz, Tango, Rock- oder Filmmusik, die er seit 1996 mit seinem Duo Runge&Ammon unternimmt, um ein noch breiteres Publikum zu erreichen. Er ist Professor an der Universität der Künste Berlin und an der Chapelle de la Reine Elisabeth in Brüssel.

Er musiziert auf einem der seltenen Celli der Gebrüder Hieronymus und Antonio Amati aus Cremona von 1595. Das Instrument wurde vor ihm von Thomas Demenga gespielt. Die Brüder Amati, deren Celli als besonders tragend und klangschön gelten, sind prominente Mitglieder der berühmte Familie Amati, die Begründer der großen Cremoneser Geigenbauschule. Sowohl Antonio Stradivari als auch Andrea Guarneri waren eine der ersten Schüler von Nicolo Amati, Sohn von Hieronymus Amati.